hallo
zumal wir die ergebnisse nicht schriftlich bescheinigen koennen, weil wir die proben nicht gezogen haben.
es haette zumindest ein standardisiertes probennahmeverfahren zum einsatz kommen muessen, um eine vergleichbarkeit und ggfls. reproduzierbarkeit des messergebnisses sicherzustellen.
grade die probennahme ist ja praktisch zufaellig erfolgt.
vergleichbare ergebnisse haette man zb. bei folgendem vorgehen gehabt: durchspuelen der leitung, anschliessend das wasser ueber eine definierte zeit in der leitung stehen lassen und dann eine probe von zb. 10l entnehmen, aus der dann, nach gruendlicher durchmischung, die zu untersuchende probe genommen wird.
wenn man sowas mehrmals macht, erhaelt man vergleichbare ergebnisse.
wie ist die probennahme erfolgt?
nach vermutlich teilweiser erneuerung, des in der leitung befindlichen wassers, wurde dieses ein unbekannte zeit in der leitung gelassen. die entnahme menge war vermutlich im bereich von unter einem liter, aus dem dann die tatsaechliche probe entnommen wurde.
es sind also grade im wichtigen bereich der lagerung in der wasserleitung, erhebliche ungenauigkeiten dazugekommen.
was ist also die aussage des messergebnisses? wenn man wasser lange in kupferleitungen stehen laesst, nimmt es kupferionen auf.
toll, dafuer braucht man kein atom-absorbtions-spektrometer. das ist ne binsenweisheit.
das ergebnis ist also lediglich qualitativ zu bewerten. wir haben dadurch eine grobe bestetigung, dass marcos fische an einer kupfervergiftung eingegangen sind.
quantitativ machen wir nur aussagen ueber die probe selber, nicht aber ueber die probenquelle