Hi!
Sandstein ist was anderes als Porenbetonstein (YTONG). Sandstein ist ein Naturstein:
http://de.wikipedia.org/wiki/SandsteinAnsonsten:
1) Checken ob Du einen Verbundestrich oder einen Estrich auf Dämmlage hast. Verbundestrich ist kein Problem. Dämmlage: Kommt darauf an, wie druckfest die ist. Im Zweifel Estrich rausschneiden und mit Beton ausgiesen. Die DIN geht zwar nur von ca. 150kg/m² Belastung aus, aber normal sollte es bei nem 540er AQ überhaupt keine Probleme geben - Dämmschicht hin oder her. Du kannst Dich im Problemfall halt nicht beschweren, dass nicht normgerecht ausgeführt worden wäre. Praxis und DIN Norm ist was anderes.
2) Es reicht ein YTONG Stein (Planblock) der Steindurckfestigkeitsksklasse 2 - heißt bei YTONG PP2. Nimm den im Format 624x115x249 - der sog. Halbschuhstein langt locker(!!!) für das AQ. Im Grunde könntest Du auch ne 10er Planbauplatte nehmen. Die hat aber keine Nut/Feder Verbindung. Mit Dünnbettmörtel verklebte Mauerwerke aus diesem Stein (PP2 Planblock) weisen eine charakteristische Druckfestigkeit fk=1,8 MN/m² aus. Das ist deutlich mehr als genug - rechne mal nach

3) Mauere kein E sondern mach ein U und ziehe oben quer noch einen U-Profilträger ein, dann hast Du freien Zugang zum Unterschrank ohne störende Stützen. Ein "normaler" S235 U Träger hat in einer vernünftigen Abmessung genügend Flächenträgheitsmoment - da biegt sich nix bei dem bisserl Gewicht. Ein 100er DIN Träger hat ein I von 206 cm^4. Das ist mit dem E-Modul von Stahl in ein beliebiges Trägerberechnungsprogramm einzugeben und Du wirst sehen, dass da nicht viel nachgibt. Die Platte oben drauf, sollte allerdings genügend dick sein oder halt nen zweiten Querträger aber das ist dann schon heftig für Dein AQ und eigentlich sinnfrei. Aber wenn's Spaß macht ...
4) Platte brauchst Du unten aus statischen Gründen keine. Im Grunde ist der Estrich die Lastverteilungsschicht. Platten (vor allem dünne) werden diesbezüglich eh überschätzt. Die erste Reihe YTONG wird einfach auf den Beton/Estrich gesetzt. Auf dem Stäbchenparkett würde ich allerdings tatsächlich ne Platte legen. Hier kannst Du auch mit Montagekleber arbeiten/anfangen.
Wenn Du aber eh Höhenausgleich brauchst, baue einen Betonsockel (auf ner Folie wg. Parkett, die "Schalung" kannste aus nem Winkellstahl machen lassen - kostet nicht viel) und lege ins untere(!) Drittel des Sockels eine Bewährungsmatte. Auf den Sockel darauf mauerst Du dann. Die erste Reihe ist die Wichtigste, normal auch mit Dünnbettmörtel. Nimm ca. ne 4er bis 6er Zahnspachtel. Bei kleinen unebenheiten kannst Du die erste Reihe auch in ein normales Mörtelbett setzen. Man beginnt an der höchsten Stelle zu mauern, setzt zwei äussere Steine und spannt dann eine Schnur. Dann nur die Längsfugen kleben und die Strinfugen nur auf "knirsch" setzen. Wenn Du keine Nut/Feder Verbindung stirnseitig hast (weil weggeschnitten) dann auch kleben. Leichte Unebenheiten gleicht man mit dem Hobel oder dem Schleifbrett aus. Wenn Du die erste Reihe (auch ggf. Höhenausgleichsschicht) sauber hingekriegt hast, machst Du am nächsten Tag weiter - das ist dann ein Kinderspiel.
Ich stelle mein frisch bestelltes 320x80x75 auch auf einen YTONG Gestell (in U-Form) und weil gerne etwas überdimensioniere

, ziehe ich zwei U-Träger rein mit ner 40er Multiplex-Platte drauf. Ich hatte beim 200x70x70 so ein Stecksystem Alugestell, das hat mich wg. der Stützengeschichte nicht überzeugt.
LG Spongee