Danke Euch beiden.
Hmmm. Richtig ist natürlich, dass ein 40er ein 40er Rohr bleibt - egal was da oben für ne Menge Wasser steht, solange der Druck (in dem Fall die Höhe der "Wassersäule") konstant bleibt. Reißt jetzt als der Ablaufschacht schlagartig, ändert sich ja der Druck zunächst nicht. Das ist schon mal gut.
Was halt ein Problem darstellt ist der deutlich geringere Ablaufdruck des Notüberlaufs im Filterbecken. Dem kann ich m.E. entgegenwirken, wenn ich als Notüberlauf n Rohr ne Nummer Größer nehme - also n DN50. Das ist auch gleich noch das, was im haus eh verlegt ist. Passt also im wahrsten Sinne des Wortes.
Dann hat mein Filterbecken nach ersten Entwürfen/Schätzungen auch noch ein Kompensationsvolumen von ca. 40l. Das kann genutzt werden, wenn die Abflussmenge aus dem AQ größer ist als die Abflußmenge aus dem Filter. Jetzt hoffe ich mal, dass über die Zeit betrachtet, das Delta nicht so groß ist, dass es (das Kompensationsvolumen) aufgebraucht ist, bevor das AQ so weit leergelaufen ist, dass sich durch den Druckverlust (Höhenverlust) die beiden Volumenströme angeglichen haben.

Also wenn ich das so schreibe, denke ich, dass ich mit nem DN50 im Notablauf auf der sicheren Seite bin, denn bei den (relativ) hohen Strömungsgeschwindigkeiten im Rohr bei einem Ablaufschachtplatzer, entstehen ja auch signifikante Druckverluste, woraus Volumenstromreduzierungen auf der Zulaufseite resultieren (sollten).