Hi Michael,
wenn du keinen "Spinner" bei dem Nimbochromis erwischt (was hin u. wieder passieren kann),
geht der Besatz sehr gut.
Hier kann langfristig nur der Nimbochromis etwas grober werden (sicher während der Balzzeit).
Der restliche Besatz liest sich gut und hat Ausweichmöglichkeiten.
A.christyi gilt als etwas ruhiger und brauch Zeit zum färben.
D.compressiceps braucht hier seine Pflanzenecke/ruhige Ecke, dann wird er sich dort entfalten.
Pl.phenochillus, Tanzania sind sehr ruhige, die völlig anders aussehen und normalerweise, durch ihre
Präsenz, größeres nicht zu unscheinbares Erscheinungsbild, in Ruhe gelassen werden und wehren
sich bei Bedarf.
Proto. spilonotus, Tanzania - die Unerschrockenen, brauchen lange um völlig auszufärben, dann aber
mit "Schmackes" (nichts schwarzes mehr zu sehen) -> passen ganz sicher.
Cop.borleyi - auch eine super Ergänzung und werden sicher in Ruhe gelassen.
Sciaenochromis fryeri findet in dem Becken überall seine Nische und kann sich 100%ig
entfalten.
Wie Jan schon schrieb - die Yellows gehen natürlich auch (bei mir pflicht) - nur
muss man hierzu die Einstellung, denen gegenüber etwas ändern
Alles läuft "normal" im Becken, selbst bei der Fütterung... und plötzlich, völlig unvorhergesehen
schlagen die Räuber zu -> ist schon interessant, wie oft auch ein Räuber nicht schnell genug ist.
Bei ausgewachsenen Nimbochromis od. A.christyi sind Fische eben bis ca. 7cm Nahrung.
Wichtig ist nur: Obwohl es keine Aufwuchsfresser sind, ausreichend Barrieren/Verstecke/Steinaufbauten
für die Weibchen, etvl. mal Geschwächte u. natürlich für die L.yellow-Weibchen schaffen.
Keinesfalls noch mehr gr. Räuber einplanen, sonst muss man den Besatz sicher ummodeln.
Ich pers. würde eher den A.chrityi od. Nimbochromis nehmen, nicht Beide.