Hi Doc
Apfelschnecken haben nicht mal die Kraft gesunde Pflanzen an zu fressen, da sie nur weiche Zähne haben. Zudem würden, wie Marco schon schrieb, die Fische den Schnecken die Fühler anknabbern. Hab es selber mal ausprobiert (nicht schlagen) da ich zu viele Schecken in den anderen Becken hatte.
Im Malawibecken haben sie sich garnicht erst raus getraut. Das hab ich mir paar Tage angeschaut und hab sie wieder raus. Die würden gnadenlos verhungern.
Paradiesschnecken sind da schon kräftiger, die soll man auch mit Barschen halten können. Jedoch haben diese auch diese Fühler, denke das würde das gleiche Problem geben. Die Gehäuse sind halt stabiler, aber das wars dann auch.
Da die Schnecken sich ja auch nicht nur die Stellen aussuchen zum Abweiden, die nicht schön aussehen, wirds auch kaum was bringen. Denke ja auch dass dein Becken recht gross ist, da bräuchtest du dann auch ne mords Anzahl an Schnecken, damit sich das " Algenreduzieren " überhaupt bemerkbar macht.
Ich selbst hab mal Zebrarennschnecken im Malawibecken gehabt, mit denen klappt es sehr gut. Zumindest die Vergesellschaftung. Algenreduktion war kaum bemerkbar (10 Stück auch 840 Liter)
Jedoch sind diese schon sehr gute Algenvertilger. Der Nachteil bei den Rennschnecken ist, dass sie, wenn sie mal auf dem Rücken liegen, nicht mehr selbständig "auf die Beine" kommen. Vergisst man sie umzudrehen, oder übersieht man das mal, dann sterben sie durch verhungern oder ersticken.
So noch Fragen`?